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Von welcher Fläche wird der Quadratmeterpreis berechnet?

Von der Wohnfläche — nicht vom Grundstück, nicht vom Keller und nicht von der Summe der Räume. Werden zwei verschiedene Flächen verwendet, kann dieselbe Wohnung 45 % günstiger aussehen, ohne dass sich der Preis um einen einzigen Cent geändert hat.

Kurze Antwort: Der Quadratmeterpreis einer Wohnung wird als Kaufpreis ÷ Wohnfläche berechnet — die Fläche, die als Wohnraum registriert ist, gemessen außen um die Außenwände herum. Nicht die Fläche des Grundstücks, nicht der Keller, nicht die Summe der Rauminnenflächen. Entscheidend ist nicht, welche Fläche man wählt, sondern dass dieselbe Fläche für alle verglichenen Wohnungen verwendet wird. Werden sie vermischt, kann dieselbe Wohnung zum selben Preis alles zwischen Index 65 und Index 118 ergeben — ein Unterschied von über 80 %.

Die Rechnung

Der Quadratmeterpreis ist eine einfache Division:

Quadratmeterpreis = Kaufpreis ÷ Wohnfläche

Nehmen Sie eine Wohnung mit Kaufpreis P und einer Wohnfläche von 110 m²:

P ÷ 110 = Quadratmeterpreis, gesetzt als Index 100

Der Betrag selbst ist hier nebensächlich und variiert ohnehin von Ort zu Ort — der folgende Vergleich zeigt, wie stark sich derselbe Preis P allein durch die Wahl der Fläche verändert. Die Pointe ist die Division, nicht der Betrag.

Dieselbe Wohnung, vier verschiedene Quadratmeterpreise

Die Wohnung im Beispiel — Kaufpreis P und 110 m² Wohnfläche — hat außerdem 60 m² Keller, der nicht als Wohnraum genehmigt ist, eine integrierte Garage mit 12 m², und eine Summe der Rauminnenflächen von 93 m², wenn die Wände abgezogen werden. Je nachdem, durch welche Fläche geteilt wird, ergibt sich:

Vom niedrigsten zum höchsten Wert ist das ein Unterschied von 83 % nach oben — oder 45 % nach unten, wenn man den Weg andersherum geht. Am Preis wurde kein Cent verändert. Der gesamte Unterschied liegt allein darin, durch welche Fläche geteilt wurde.

Deshalb ist die Wohnfläche die richtige Wahl

Die Wohnfläche ist nicht „die genaueste" Zahl — sie ist die vergleichbare. Jede zum Verkauf stehende Wohnung gibt sie an, sie wird nach denselben Prinzipien landesweit ermittelt, und sie steht im amtlichen Gebäuderegister — in Deutschland etwa im Liegenschaftskataster oder in der Bauakte. Ein Quadratmeterpreis ist nur brauchbar, um zwei Wohnungen gegeneinander zu halten, und dafür muss der Nenner an beiden Stellen gleich gemessen werden.

Die Summe der Rauminnenflächen ist dagegen die Zahl, die sich mit einem Maßband nachprüfen lässt — aber gerade deshalb eignet sie sich schlecht zum Vergleich: Zwei Verkäufer messen sie nicht gleich, und keine Anzeige gibt sie an. Nutzen Sie sie für Boden, Anstrich und Möbel; nicht für den Quadratmeterpreis.

Die fünf Fallen

Der Quadratmeterpreis sagt nicht, wie viel Wohnung Sie bekommen

Zwei Wohnungen mit 110 m² Wohnfläche zum selben Preis haben denselben Quadratmeterpreis — und können sich trotzdem völlig unterschiedlich bewohnen lassen:

Deshalb lohnt es sich, die Wohnung selbst zu vermessen, sobald die erste grobe Auswahl getroffen ist. Der Quadratmeterpreis sortiert; das Maßband entscheidet.

So prüfen Sie den Nenner selbst

Die Wohnfläche lässt sich nicht von innen messen, weil sie außen um die Außenwände herum ermittelt wird. Aber die Räume lassen sich messen, und dann kann rückwärts gerechnet werden:

HouseSense liefert die erste Hälfte dieser Rechnung direkt. Ist die Wohnung mit dem LiDAR des iPhones gescannt oder auf digitalem Millimeterpapier gezeichnet, stehen die Innenfläche jedes Raums und die gesamte Bodenfläche des Hauses auf der Zeichnung — Zahlen, die Sie selbst mit einem Maßband nachprüfen können. Die App zeigt keine registrierte Wohnfläche an, und das soll sie auch nicht: Das Register misst außen um das Haus herum, die App misst innen. Aber mit beiden Zahlen in der Hand können Sie sehen, ob sie sich dort treffen, wo sie es sollten.

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Ein Zuhause ist gratis. Pläne für mehr in der App.

Diese Artikel sind allgemeine Hinweise, keine Beratung zu deiner konkreten Wohnung. Regeln zu Flächen, Bauarbeiten und Genehmigungen unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich — frage vor jeder Entscheidung die Behörden oder eine Fachperson.