HouseSense

Soll ich Laser-Entfernungsmesser oder Maßband nutzen, wenn ich eine Wohnung aufmesse?

Laser für lange, gerade Maße zwischen zwei Flächen — Wände, Raumhöhen, Raumlängen. Maßband für alles, wo keine Fläche zum Zielen ist: Öffnungen, Diagonalen, Möbelmaße und Wanddicken. Nehmen Sie beides mit.

Kurze Antwort: Nutzen Sie den Laser-Entfernungsmesser für lange, gerade Maße zwischen zwei festen Flächen: Länge und Breite des Raums, Raumhöhe, Flurtiefen. Er lässt sich von einer Person bedienen und hat kein loses Ende zu halten. Nutzen Sie das Maßband für alles, wo keine Fläche zum Zielen ist: Maße von Türöffnungen und Fenstern, Diagonalen über Möbel, Wanddicken in einer Laibung, Brüstungshöhen und Möbelmaße. Der Laser ist schneller; das Maßband funktioniert immer. Die praktische Lösung ist, beides mitzunehmen und den Laser Wände und Höhen nehmen zu lassen, während das Band die Details übernimmt.

Was die beiden Werkzeuge tatsächlich tun

Ein Maßband ist ein physisches Band, das über die Strecke gelegt wird, die Sie kennen möchten. Es braucht zwei Endpunkte, die Sie erreichen können, und ein Band, das gerade liegt. Es funktioniert bei allem: durch Löcher, um Ecken herum, entlang einer gebogenen Wand und an einem Möbelstück.

Ein Laser-Entfernungsmesser sendet einen Lichtstrahl auf eine Fläche und stoppt die Zeit der Rückkehr. Er braucht nur einen Endpunkt, den Sie erreichen können — das Gerät —, plus eine Fläche, die Licht zurückwirft. Dafür kann er nur entlang des Strahls messen: von dort, wo er steht, bis zu dem, worauf er zeigt.

Der Unterschied erklärt die gesamte Arbeitsteilung. Der Laser gewinnt, wo zwei Flächen einander gegenüberliegen. Das Maßband gewinnt, wo es keine Fläche zum Treffen gibt.

Wofür der Laser am besten ist

Wofür das Maßband am besten ist

Die fünf Fallen des Laser-Entfernungsmessers

Ein Laser liefert eine Zahl mit zwei Dezimalstellen und sieht deshalb korrekter aus, als sie es notwendigerweise ist. Fünf Dinge gehen schief:

Die drei Fallen des Maßbands

Und das Telefon?

Ein iPhone mit LiDAR (die Pro-Modelle ab dem iPhone 12 Pro sowie iPad Pro) misst nicht ein Maß nach dem anderen wie ein Laser — es misst alle Flächen des Raums, während Sie herumgehen, und baut die Geometrie unterwegs auf. Das ist eine andere Art Werkzeug: Es gibt Ihnen den ganzen Raum statt eine einzelne Zahl.

Dafür ist ein Scan nicht besser als die Flächen, die der Sensor sehen konnte. Vorhänge, Spiegel, glänzende schwarze Flächen und Möbel vor Wänden beeinflussen ihn genauso, wie sie einen Handlaser beeinflussen. Deshalb ist der beste Arbeitsablauf, zuerst zu scannen und hinterher mit Band oder Laser an vier bis fünf ausgewählten Stellen zu kontrollieren: die volle Länge einer Wand, eine Diagonale, die Raumhöhe und die lichte Öffnung einer Tür. Stimmen die, können Sie sich auf den Rest verlassen.

HouseSense nutzt den Scan, um einen maßstabsgetreuen Grundriss, Flächen, ein 3D-Modell mit echtem Sonneneinfall und ein Aufmaß für Handwerkerangebote zu erstellen. Sie können die Wohnung auch mit dem Finger auf digitalem Millimeterpapier zeichnen und Ihre eigenen Maße für jede Wand eintragen — dann wird der Laser oder das Maßband die Quelle der Zahlen, und das Telefon das Zeichenbrett.

Was gehört in die Tasche?

Für ein gewöhnliches Wohnungsaufmaß reichen fünf Dinge: ein Laser-Entfernungsmesser, ein 5-Meter-Maßband mit 25 mm Breite, ein Bleistift mit Radiergummi, eine harte Schreibunterlage mit A4-Blättern, und das Telefon für Fotos. Müssen Sie ein ganzes Haus vermessen, fügen Sie ein 10-Meter-Band und eine Taschenlampe für Dachschrägenräume und Keller hinzu.

Eine Wasserwaage oder ein Winkelmaß sind nur nötig, wenn Sie wissen wollen, wie schief etwas ist. Wollen Sie nur die richtige Form des Raums, reicht die Diagonale: zwei gleich lange Diagonalen bedeuten rechtwinklig, und der Unterschied zwischen ihnen ist die Schiefe.

Laden im App Storefür iPhone und iPad — zeichnen oder scannen

Ein Zuhause ist gratis. Pläne für mehr in der App.

Diese Artikel sind allgemeine Hinweise, keine Beratung zu deiner konkreten Wohnung. Regeln zu Flächen, Bauarbeiten und Genehmigungen unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich — frage vor jeder Entscheidung die Behörden oder eine Fachperson.